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IN WIEFERN IST DAS WEINACHTSFEST IN DEUTSCHLAND DEM ENLGISCHEN ÄHNLICH?

Denitza Vlaeva

web

Weihnachten ist wirklich eines der beliebtesten Festen in die Welt. Es ist auch mein Lieblingsfest und es war leicht über Weihnachten in meiner Deutschcoursework zu schreiben, denn ich musste den Entwurf kurz vor den Weihnachtsferien übergebenmich. Ich habe niemals Weihnachten ausserhalb meines Hauses gefeiert. Ich komme aus Bulgarien und zu Hause ist Weihnachten ein Fest der Familie. Wir haben immer einen Christbaum, viele Geschenke und auch ein grosses Weihnachtsessen. Ich habe mich aber immer für die Weihnachtsbräuche anderer Staaten - zum Beispiel England und Deutschland - und ihre Geschichten interessiert, besonders für die Weihnachtsdekoration, die Geschenke unter dem Baum und natürlich das Essen, denn diese sind die Dinge die die Weihnachtsstimmung aufstellen. Durch eine Untersuchung vom Internet und Artikeln, in denen es sich von Weihnachten in Deutschland und England handelt, habe ich Information darüber gesammelt. Im folgenden analysiere ich die Unterschiede aund Ähnlichkeiten zwischen England und Deutschland, die von ihnen aufgestellt werden.

Der Christbaum ist sehr gut in Bulgarien und auch in ganz Europa bekannt. Es ist auch das beliebteste Symbol zur Weihnachtszeit in Deutschland. In vielen deutschen Familien ist es heute üblich, einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Dessen Kerzen sollen aber erst am Weihnachtsmorgen, wenn man die Geschenke auspackt, angezündet werden.

Der Christbaum, wie die Deutschen ihn kennen, ist noch keine 400 Jahre alt. Es soll 1611 in Schlesien der erste kerzengeschmückte Tannenbaum im Schloß der Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien gestanden haben. Den Brauch jedoch, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Hoffnung auf neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf neues Licht zu schmücken, gab es schon immer. Die Lebenskraft, die in wintergrünen Gewächsen steckte, wurde als Heilkraft gedeutet. So glaubte man in Deutschland sich Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man dieses zu Neujahr mit Grünem schmückte.

Der Weinachtsbaum ist auch in England sehr gemeinsam und beliebt, deshalb ist die englische Weihnachtsdekoration der Deutsche sehr eng. Die traditionellen englischen Weihnachtssymbole sind aber nicht nur der Tannenbaum und die Geschenke unter ihm, sondern auch die Stechpalmen und Mistelzweige, die an Deckenlampen oder Türrahmen aufgehängt werden. Mistelzweige galten schon immer als Friedenssymbole (hier sind die Bräuche in England den deutschen und bulgarischen nicht ähnlich). Treffen sich zwei Feinde unter Misteln, so umarmten sie sich und gaben sich Mühe, ihren Streit zu begraben. Wer heute unter einem Mistelzweig steht, muß es sich gefallen lassen, geküßt zu werden (ob er will oder nicht...)

Weihnachts - oder Christbäume werden in der ganzen Welt mit Weihnnachtsgeschenke assoziiert. Das ist auch so in Deutschland und Enlgand. Diese Staaten haben aber wieder verschiedene Herangehen an die Geschenke und Bescherung. Auf diese Weise können wir einen Blick in ihre Vergangenheit und auch in ihre Gegenwart werfen.

Die Weihnachtsgeschenke sind in Deutschland jedoch auch eine Erinnerung an die Gaben, die die Heiligen Drei Könige dem Jesukind darbrachten. Beides soll in der Liebe weiterleben, mit der Weihnachtsgeschenke ausgetauscht werden, was schon darauf hinweist, daß es nicht um irdische Geschenke geht, sondern um Sinnbilder für die Gottes - und Nächstenliebe, die wichtiger ist als die kostbarsten Sachen. Das irdische Gegengewicht und auch der Wunsch nach gewaltigen und reichen Gaben steckt in der zweiten, in der nichtchristlichen Quelle des Gebens; der Weihnachtstermin deckt sich mit dem der Saturnalien, den römischen Feiern zu Ehren des Gottes Saturn. Dies galt als der Jahresanfang, die römischen Beamten und Sklaven wurden mit Geschenken belohnt. Jenseits der Alpen in Germanien stellten die Dienstherren ebenfalls zum neuen Jahr neue Knechte und Mägde ein und das Gesinde wurde mit reichen Geschenken weiter verpflichtet. Schliesslich war es Sitte, die Kinder zu beschenken, was mit dem Christentum von den Perchten und Luzelfrauen auf die Heiligen überging, vor allem auf Martin und Nikolaus. Bis ins vorige Jahrhundert hinein ist vor allem den Kindern beschert worden, im Biedermeier hängte man die Geschenke in kleinen Päckchen ganz hoch in den Baum, so dass sie die Kinder nicht vorzeitig erreichen konnten. Heute liegen die Geschenke dem Baum unten. Die Bescherung ist heute immer leichter, es ist aber noch die Lieblingszeit zur Weihnachten für allen. Lena, 17, aus Düsseldorf, sagt: "Bevor wir und unsere Eltern die Geschenke auspacken und anschauen dürfen, singen wir noch Wihnachtslieder, tragen unsere Gedichte vor oder lesen die Weihnachtsgeschichte. Es macht wirklich Spass!"

In Deitschland ist der "Nikolaus" als der alte Mann, der jemandem Geschenke holt, ist auch wie die Heiligen Drei Könige gut bekannt. Die Figur des Santa Claus (der Nahme des Nikolaus in England und die Vereinigten Staaten) wurde aber in England erst "entdeckt" und ist deshalb heute am meistens dort beliebt. Sie enstand aus den Geschichten um den Heiligen Nikolaus. Diese Geschichten gelagten mit den niederländischen Auswanderern nach Amerika im achtzehnten Jahrhundert und tauchten in England um 1822 auf. Das erste Bild des Santa Claus wurde von C. C. Moores Gedicht "Die Nacht vor Weihnachten" geprägt. In England ist heute zur Bescherung der Kinder der Santa Claus üblicherweise mit dem Flugschlitten unterwegs, der von den Rentieren gezogen wird. Angeführt werden die Tiere von Rudolph, dem Rentier mit dem roten Nase. In der Nacht vom 24. auf den 25. 12. Dezember bringt Santa die Geschenke... durch den Kamin, und versteckt sie in die Strümpfe, die über dem Kamin gahängt werden.

Essen ist noch eines der wichtigsten Elemente des Weihnachtsfeierns. Es gibt auch viele Unterschiede: Nora, 17, aus Frankfurt, sagte mir: "Zum Abendessen machen wir meistens Fondue, aber das ist nicht sehr traditionel.". Philipp, auch 17, aus Hamburg, gibt zu: "Am ‘Heiligen Abend’ essen wir häufig Gänsebraten mit Rotkohl und Kartoffeln." Ist aber das Essen zum Weihnachten wirklich so einfach und nicht sehr interessant? Die beiden überzeugen mich, dass das nicht alles ist und setzen fort. Alle Leute freuen sich uber viele Delicatessen zu Weihnachten. Während der Weihnachtszeit organisieren die Deutschen speziale Abende, um Kuchen zu backen. Der Höhepunkt des Weihnachtsessens sind die Plätzchen, die wie Weinachtsfiguren aussehen. "Die Lebkuchenplätzchen sind die leckerest von allen", sagt Nora. Die Deutschen haben den "Heiligen Abend" auch "Dickbauch" genannt. Einer von den typischen deutschen Aberglauben heisst, dass jemand, wer nicht gut am "Heiligen Abend" isst, während der Nachtzeit von Dämonen heimgesucht wird. Deshalb geniessen alle unterschiedene Gerichte wie Spanferkel, Reisbrei oder süsser Zimt, weisse Wurst, Makkaroni und andere regionale Gerichte. Am Weihnachtstag machen die Deutschen ein Bankett mit Gänsebraten, "Christstollen" (Kuchen mit Nüssen, Rosinen und Zitrone), Lebkuchen, Marzipan und "Dresden Stollen" (schwerer Kuchen voller Obst).

In England kommt das Abendessen nachdem die Familie von der Kirche zurückgekommen ist. Das Weihnachtsessen besteht aus dem traditionelen Truthahnbraten oder Gänsebraten mit Kartoffeln. Ich muss zugeben, dass wir in Bulgarien kein Fleisch und Braten zum Abendessen essen. Bratenessen ist aber eine gemeinsame Tradition für die Deutschen und die Englischen. In England haben die Leute keinen Lebkuchen oder Plätzchen; ihre Kuchen mit Mincemeat gefülltes Gebäck und das brennende Plumpudding, das Münzen oder Talismane für die Kinder sind aber über der ganzen Welt berühmt (Das "Pudding" wird ein paar Wochen im voraus gekocht und wird von der ganze Familie gerührt wobei ein Wunsch gemacht wird). Ein Weihnachtskuchen - ein Kuchen mit Marzipan, obst und Zuckerguss - wird auch aufgetragen. Auch beim Essen gibt es "Christmas crackers" - bunte Röhrchen aus Papier, die aus einem Party-Hut, einem Sieb und einem kleinen Spielzeug bestehen - diese sind in Deutschland nicht sehr gemeinsam.. Wenn zwei Männer das "Cracker" ziehen, gibt es ein "crack" ab, als sein Inhalt verstreut wird.

Schliesslich, es scheint, dass es nicht viele Unterschiede zwischen den Weihnachtsfesten in England und Deutschland gibt. Natürlich, sind die Weihnachtsmärkte sehr gemeinsam in Deutschland. Plätze und Städte wie Düsseldorf, Nürnberg, Hamburg und natürlich Berlin sind mit den Märkten sehr berühmt. Aber trotzdem sind in England die so gennanten Weihnachtsmärkte nicht so beliebt, es gibt immer ähnliche Weihnachtsdekoration in England und in Deutschland, es gibt auch Weihnachtsgeschenke und die Geschichte von der Nikolaus (oder auch Santa Claus), die Messe und wirklich auch die Kuchen und das Gänsebraten. Die Weihnachtsstimmung kenne ich nicht gut in diesen Staaten; das Weihnachtsfest in den beiden ist aber wirklich ähnlich und richtig faszinierend.

 

 

© Denitza Vlaeva
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© E-magazine LiterNet, 13.05.2000, № 5 (6)